Aus 1:4 wird 7:5

F-Junioren: Grün-Weiß Langendorf II – SG Zeitz/Könderitz 5:7

Das Spiel der F-Junioren unseres 1.FC Zeitz gegen die zweite Vertretung von Grün-Weiss Langendorf war nichts für schwache Nerven. Unser Team ging wahrscheinlich etwas überheblich ins Spiel, gewann man doch das Hinspiel ziemlich hoch. Die Zeitzer dachten wohl, dass ohne hohen Aufwand ein Sieg zu erzielen wäre. Die Langendorfer legten aber los wie die Feuerwehr und erspielten sich einige Möglichkeiten, Lukas Reiter stellte allerdings den Spielverlauf auf den Kopf und erzielte mit schönen Linksschuss die Führung für die Gäste aus Zeitz. Die Einheimischen liessen sich davon nicht beeindrucken und starteten Angriff auf Angriff und zogen mit 4:1 in Front. Die Zeitzer Abwehr bekam die Angreifer der Gastgeber einfach nicht in den Griff und musste sich bei Fabrice Rothe im Zeitzer Kasten bedanken, dass es nicht noch mehr Treffer zu beklagen gab.
Dann ging aber ein Ruck durch die Grün-Weißen Reihen. Niklas Edel und Ian Martin fanden endlich zu einem ordentlichen Verteidigerspiel, Fedir Derevianyi zog die Fäden im Mittelfeld und auch die Angreifer Lucas Müller und Lukas Reiter fanden besser zu ihrem Spiel. Noch vor dem Halbzeitpfiff konnte Fedir Derevianyi, mit zwei Buden, auf 3:4 verkürzen. Nach der ziemlich lauten Halbzeitansprache durch die Trainer, machten die Zeitzer da weiter wo sie vor dem Halbzeittee aufgehört hatten. Nach teilweise tollen Spielzügen zogen unsere Kicker, nach Treffern von Lucas Müller (2), Rocco Kämpfe und Linus Schröder, auf 7:4 davon. Auch die eingewechselten Ben Luca Reiter und Ersatztorwart Henry Lorenz fügten sich nahtlos ins Spiel ein und konnten überzeugen. Schade das Henry Lorenz bei seinem allerersten Punktspiel noch einen Treffer kassierte. Dieser war aber nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Fazit: Nach ziemlich verschlafenen Beginn haben sich die Grün-Weißen berappelt und den Sieg noch aus dem Feuer gerissen. Gegen die Spitzenteams, welche demnächst bespielt werden, müssen die Elsterstädter von Beginn an hellwach sein.

Bericht von Jens Hermann

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