Unsere Reserve hat sich zu einem richtig guten Team entwickelt. Sicherlich ein Verdienst der Trainer Nils Gorisch und Marcus Langenberg, welcher am Spieltag seinen Geburtstag feierte (Herzlichen Glückwunsch noch einmal). Positiv wirkt sich auch aus, dass Leon Devant seit dieser Saison in der Zwoten spielt und mit starken Leistungen aufwartet. Gegner Kreisfeld, ebenfalls aufgestiegen wie unsere Zweite, war an diesem Tag kein richtiger Prüfstein, denn sehr souverän und überzeugend gewannen die Elsterstädter mit 3:0. Die Gäste kamen über die gesamte Spielzeit zu keiner echten Torchance und konnten froh sein nicht noch höher verloren zu haben. Nach gaaanz kurzer Abtastphase, hätte der Schiedsrichter vielleicht schon in der 4.Spielminute auf Elfer entscheiden können als Samir Aghayev in der Box gelegt wurde, ließ aber noch einmal Gnade walten. Kurz darauf zog Leon Devant ab, verfehlte den Kasten nur knapp. In der 17. Minute lag die Kunststoffkugel dann im Netz der Gäste. Nach einem guten Angriff über die starke linke Seite der Zeitzer fälschte ein Kreisfelder die Eingabe von Aghayev unglücklich ins eigene Gehäuse ab. Domenic Rosick prüfte den Gästehüter noch mit einem sehenswerten Freistoß, den der nur zur Ecke klären konnte. Diese brachte dann das 2:0. Robin Kutschbauch staubte ab (42. Minute). So ging es mit einer beruhigenden Führung zum Pausentee. Nach dem Wechsel spielte sich das Match dann zunächst zwischen den Strafräumen ab, ehe die Zeitzer dann noch einmal die Schlagzahl erhöhten. Zunächst hatte Paul Marius Buschendorf in der 66. Minute eine Chance, die er jedoch noch vergab. Besser machte er es 10 Minuten später, als er technisch gut mit der Hacke eine Eingabe von rechts veredelte. Das war dann auch die endgültige Entscheidung in einem einseitigen Match.
Vollkommen souverän und in der Höhe verdient gewann dann unsere Erste ihr Spiel gegen Elster. Auch hier blieben die Gäste über die gesamte Spielzeit ohne nennenswerte Möglichkeit. Vor dem Spiel fragten sich die Zeitzer Zuschauer wie der Doppeltorschütze der vergangenen Woche, Jonathan Nönnig, ersetzt werden kann. Die Antwort gaben die Einheimischen auf dem Platz, wo man als geschlossene Einheit die Sperre des Torjägers auffing. Die erste Gelegenheit hatte Andrii Zozulia bereits nach 10. Minuten, vergab aber knapp. Kurz darauf schepperte es aber schon im Kasten der Gäste. Ein abgewehrter Freistoß kam zu Blerand Shoshi, welcher den Ball humorlos versenkte. Julian Freyers Schuss in der 32. Minute konnte der Gästekeeper nur mit Mühe entschärfen. Kurz darauf jubelte aber das Heimpublikum wieder. Ein lang geschlagener Ball rutschte zu Andrii Zozulia durch und dieser vollendete sehenswert. Bis zum Pausenpfiff passierte nichts mehr und so ging es mit dem 2:0 aus Sicht der Zeitzer zum Pausengetränk. Nach dem Wechsel dauerte es dann bis zur 55. Minute als wieder etwas erwähnenswertes passierte. Florian Grosser erkämpft sich im Mittelfeld den Ball stark, passt zu Zozulia und dessen Schlenzer verfehlt den Kasten nur um Haaresbreite. Kurz darauf so etwas wie die endgültige Entscheidung. Nach einem Freistoß können die Gäste nicht klären und der gerade eingewechselte Philipp Fahr staubt zum 3:0 ab (62.). In der Folge erspielte sich unserer Mannschaft eine Reihe von guten Möglichkeiten. Blerand Shoshi trifft nur den Pfosten (68.), in der 75. vergibt Zozulia und auch Rrezart Mehmetaj vergibt nach einem sehenswerten Konter. So war es Blerand Shoshi vorbehalten den Schlussakkord zu setzen. Sein sehenswertes 4:0 war dann zugleich das Endergebnis. Alles in allem ein sehr gelungener Nachmittag aus Zeitzer Sicht. Es macht Spaß den Mannschaften zuzusehen. Und vielleicht kommen das nächste Mal noch mehr Zuschauer ins Stadion, wobei die 150 am Samstag schon ganz okay waren.
Zunächst habe ich mich gefreut das mich alle nach so langer Abwesenheit wieder erkannt haben. Nach der Sommerpause war es mein erstes Spiel, was ich verfolgen konnte. Gründe hatte ich genug. Zunächst eine Familienfeier in Nürnberg. Diese verhalf mir aber ins Max-Morlock-Stadion, wo ich die 0:3 Niederlage der Dresdner Dynamos mitansehen musste. Dann beim nächsten Heimspiel feuerte ich meine Borussia in Leipzig an (hat nichts gebracht, wahrscheinlich sind die so schlecht, dass alles anfeuern nicht hilft) und schließlich weilte ich im Urlaub in den Niederlanden ( hier habe ich das Feyenoord-Stadion De Kuip gesehen, leider war kein Spiel).
Nun also endlich wieder Thälmann-Stadion. Gegner war das Team vom MSV Eisleben. Die starteten mit 5 Punkten in die Saison. Unser FC hatte dagegen vorm Kick erst drei Punkte sammeln können und stand schon etwas unter Druck. Gespannt war ich auf die vielen Neuzugänge, es hat sich ja einiges geändert im Kader der Zeitzer.
Doch nun hinein ins Match:
Nach kurzer Abtastphase fasste sich zunächst Bastian Burghold ein Herz, umkurvte zwei Gegenspieler und schloss sehenswert ab (7.Spielminute). Auf der Gegenseite parierte Leon Seefeld in der 14. Minute zweimal stark, wobei der Eislebener beim Nachschuss im Abseits stand. Die Gäste waren vor allem über Oleksandr Bobeliuk gefährlich, mit dem Tom Zerbe seine liebe Mühe und Not hatte. Folgerichtig fiel dann auch das Führungstor für Eisleben. Nach Foul an Bobeliuk versenkte Jannik Twardy die folgende Freistoßeingabe ohne große Probleme. Ein Schock für die Gastgeber. Die versuchten nun mit Macht den Ausgleich zu erzielen. Zwei sehenswerte Schüsse von Jonathan Nönnig (21.) und Tom Wötzel (25.) konnte der Gästehüter nur mit Mühe entschärfen. In der 28. Minute war er jedoch machtlos. Ein langer Ball rutschte durch zu Nönnig und dieser versenkte die Kugel im Stile eines Torjägers unhaltbar. Kurz darauf lag die Führung schon in der Luft. Leonard Seyfarth setzte einen Kopfball auf die Latte. Noch größer die Chance in der folgenden Szene. Burghold wurde im Strafraum gefoult und der Unparteiische entschied auf Foulstrafstoß. Die alte Fußballweisheit, dass der Gefoulte nicht selbst schießen sollte ist laut Studien zwar nur ein Mythos, aber Bastian scheiterte leider am Keeper. Als die Anwesenden schon auf den Halbzeitpfiff warteten schlug Jonathan Nönnig noch einmal zu. Mit einem sehr sehenswerten Fernschuss der Marke „Tor des Monats“ in den rechten oberen Knick stellte er auf 2:1. So gingen die Elsterstädter mit einer knappen Führung in die Kabine. Nach dem Wechsel hatte Burghold wieder eine gute Szene. Nach überragenden Abschlag von Seefeld nahm dieser den Ball gut mit und zog ab. Auch hier hatte der Gästekeeper Probleme. In der Folge verflachte die Partie. Eisleben wollte, erarbeitete sich aber kaum Möglichkeiten. Spannend machte es dann der Schiedsrichter. Nach einem Gerangel im Mittelfeld kommentierte der gelbverwarnte Nönnig wohl den Pfiff des Schieris. Aus dessen Sicht gelbwürdig, was zu Gelbrot führte. Für mich eine vollkommen überzogene Entscheidung. Nun machte Eisleben noch einmal Druck. Zwingend war es nicht, nur in der 83. Minute musste Seefeld noch einmal sein Können zeigen, einen abgefälschten Schuss lenkte er großartig zur Ecke. Die Zeitzer kämpften aufopferungsvoll und belohnten sich kurz vor dem Ende der Partie. Illia Hlynianyi zeigte seine Klasse und vollendete einen guten Angriff der Einheimischen zum vielumjubelten 3:1. Kurz darauf war auch Schluss und alle die es mit FC halten konnten durchatmen und sich über drei wichtige Punkte freuen. Alles in allem eine gute Landesliga Partie die mehr als 85 Zuschauer verdient hatte. Für unsere Farben spielten: Seefeld, Seyfert, Grosser, Kaba, Wötzel, Zozulia, Burghold, Kämpfe, Freyer, Nönnig, Zerbe, Höppner, Bledar Shoshi, Hlynianyi, Fahr und Mehmetaj