Keine Tore in Nessa

VfB Nessa II : 1.FC Zeitz II 0:0 (0:0)

Ziemlich enttäuscht verließen die Schützlinge von Trainer T. Schmidt nach Abpfiff den etwas holprigen Rasen in Nessa. War man doch über die gesamte Spielzeit das bestimmende Team und besaß auch gute Möglichkeiten die 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die klarste davon hatte gleich nach 5 Spielminuten E. Schümann, der nach schöner Vorarbeit von S. B. Nietzold völlig freistehend aus kürzester Distanz nur den rechten Pfosten traf. Leider war in der Folgezeit der Druck von Zeitzer Seite nicht so groß, dass weitere zwingende Torchancen heraussprangen. Jedoch kurz vordem Halbzeitpfiff sollte es nochmal gefährlich vor dem Nessaer Gehäuse werden. Leider wurde das von R. Kutschbauch erzielte Tor wegen Abseitsposition aberkannt. Dies wäre der ideale Zeitpunkt für eine Pausenführung für die Grün-Weißen gewesen. So musste man weiter gegen ziemlich harmlose Gastgeber anrennen. Eine Standardsituation brachte schließlich etwas Gefahr per Freistoss vor das Tor der Nessaer Reserve. Aber auch S. B. Nietzold war das Schussglück nicht hold und so verzog er knapp rechts. Als sich fast alle schon mit der Punkteteilung abgefunden hatten, flog ein vom eingewechselten A. Alkhaled abgegebener Schuss abgefälscht auf den Nessaer Kasten, landete aber zum Entsetzen aller Zeitzer wiederum am Pfosten. So musste man sich mit der Punkteteilung zufrieden geben und das Spiel als Lehrstunde einordnen. Nun gilt es in den letzten beiden (Heim-) Spielen noch einmal die Konzentration hoch zu halten und mit möglichst 2 Siegen in die Winterpause zu gehen.Aufstellung: Paul Freyer, Kevin-Koray Truthmann, Lukas Jahn, Max-Julius Jahns, Eric Schümann, ( 65. Marko Fichtler), Oliver Pascal Gruner, Steven Bernd Nietzold ( 84. Aimen Alkhaled), Louis Marc Schröder, Robin Kutschbauch, Lucas Domsky ( 56. Max Wickler), Benjamin Gemein ( C )

Fotos bei fupa

Kalt, nass und trotzdem Fußball

An diesem Wochenende finden beim Nachwuchs noch Nachholspiele statt. Die Männer gastieren in Freyburg.

Freitag, 22.11.2019:

B-Junioren:        SG Zeitz/Tröglitz – ZFC Meuselwitz C-Junioren (Testspiel) 1:3

Samstag, 23.11.2019:

E-Junioren:        1. FC ZEITZ – JSG Klosterhäseler/Herrengosserstedt (Kreispokal AF) ) 5:2

F-Junioren:         1. FC ZEITZ – JSG Unstrut/Finne II (Kreispokal VF) 3:9

Männer:               VfB Nessa II – 1. FC ZEITZ II (Kreisliga) 0:0

D-Junioren:        1. FC ZEITZ II – Heuckewalder SV (Kreisliga) 4:2

Männer:               FC RSK Freyburg – 1. FC ZEITZ (Landesklasse) 2:6

Nur zwei Spiele

An diesem Wochenende passiert nicht viel. Nur zwei Spiele unserer Mannschaften stehen auf dem Programm:

Freitag, 15.11.2019:

Oldies:           1. FC ZEITZ – SV Rot-Weiß Weißenfels (18.30 Uhr)

Samstag, 16.11.2019:

B-Junioren:   SG Zeitz/Tröglitz – JFV Weißenfels II (Kreisliga) 1:3

Männer:         SG Goseck/Markwerben – 1. FC ZEITZ (Kreispokal, AF) 0:3

Der Gewinner des Spiels empfängt am 14.12.2019 im Viertelfinale den ESV Herrengosserstedt.

Zeitzer Sportgeschichte

Vor 100 Jahren am 13.11.1919 wurde einer der bekanntesten Zeitzer Fussballer der Vorkriegszeit in Zeitz/ Zangenberg geboren, Waldemar Gräbsch.

Seit 1935 spielte der gelernte Friseur im Nachwuchs bei der Spielvereinigung 1910 Zeitz. Zu seinen damaligen Mannschaftskollegen gehörte z. b. Fritz Gödicke oder Heinz Joerk. Mit 20 Jahren schaffte er den Sprung in die Männermannschaft und seine bisher erfolgreiche Fussball Karriere ging weiter. Er war wesentlicher Bestandteil am Aufstieg der Spielvereinigung 1910 Zeitz 1940 in die Gauliga Mitte.

Bei Fans und Gegner war er als gefährliche Tormaschine mit enormer Schusskraft bekannt. Im August 1940 bekam er bereits eine Einladung für das Fussball-Sportbereichsspiel Baden gegen Mitte. Dieses Spiel gewann Mitte mit 7:3, zweifacher Torschütze war Waldemar Gräbsch.
Zwei Tage vor dem wichtigen Gauligaspiel zwischen dem 1. SV Jenaer und dem SV Dessau 05 im September 1940 bekam der Zeitzer seinen Einberufungsbefehl, zufällig nach Jena. Nicht nur die „Rotjacken“ sondern auch andere Mannschaften der Gauliga Mitte waren darüber nicht glücklich. Die Jenaer Mannschaft gewann dieses Spiel mit 4:0, bester Spieler und Torschütze war wieder Waldemar Gräbsch. Nächster Höhepunkt war die Berufung zum Spiel der damaligen Dresdner Wehrmachts-Elf gegen die Pariser Soldatenmannschaft in mit 20.000 Zuschauern gefüllten Prinzenparkstadion in Paris. Beim 2:1 Erfolg der Dresdner Mannschaft erzielte Waldemar Gräbsch beide Tore.

Jena nahm in der Saison 1940/41 an der Endrunde der deutschen Meisterschaft teil und spielte gegen den Hamburger SV und VfB Königsberg. Leider konnte man nicht als Gruppensieger am weiteren Turnierverlauf teilnehmen, aber Waldemar Gräbsch konnte seine Torgefahr mit 4 Treffern in 4 Spielen erneut unter Beweis stellen.

Diese Torgefahr blieb auch dem damaligen Reichstrainer Sepp Herberger nicht verborgen. Er sah in ihm einen balltechnisch hochtalentierten Spieler. Herberger verschaffte Ihm die Möglichkeit an verschiedenen Lehrgängen an den Sportschulen Blankenburg, Wuppertal und Berlin teilzunehmen.

Für das Länderspiel Deutschland – Spanien am 12.04.1942 nahm er am Vorbereitungslehrgang teil. Zu mehr ist es aber nicht gekommen. 1944 wurde Waldemar Gräbsch dann an die Ostfront abkommandiert. Noch im gleichen Jahr wurde er wegen eines Kopfschusses in ein Sonderlazarett für Hirnverletzte in Wien eingeliefert. Anschließend wurde er ins Reservelazarett nach Schkeuditz verlegt und im Juli 1945 zu seiner Familie nach Zeitz entlassen. Er war rechtsseitig gelähmt. Trotz dieser Behinderung betreute er ab 1947 Jugendmannschaften bei der SG Rot-Weiß Zeitz. Spieler wie z. B. Werner Weitze, Peter Kohl, Klaus Landmann, Gerd Bänisch, Heinz Zeyher oder Roland Seifert gehörten später zu seinen Schützlingen.

Bis zu seiner Invalidisierung 1977 arbeitete er im Einlassdienst des VEB Hydrierwerk Zeitz als Pförtner.

Nach langer Krankheit verstarb Waldemar Gräbsch am 21.12.1984.

In Memoriam: Waldemar Gräbsch
Manfred Kaiser (07.01.1929 in Zeitz – 15.02.2017), der ehemalige DDR-Nationalspieler, erinnerte sich 1958 so: „Unser großes Idol, als wir Jungen in Zeitz den ersten Fußbällen nachjagten, war Waldemar Gräbsch, ein hoffnungsvolles Talent des deutschen Fußballsports. Er wechselte später zum 1. SV Jena und wie stolz waren wir in Zeitz auf den jungen Mittelstürmer, als er die Einladung zum Vorbereitungslehrgang der Nationalelf erhielt. Aber es kam nicht mehr dazu, dass er den Auswahldress für ein Länderspiel überstreifen durfte. Er kam an die Front! Und eines Tages brachte man ihn wieder zurück nach Zeitz: ganzseitig gelähmt und stotternd – ein menschliches Wrack. Er war lange verschüttet gewesen. Der deutsche Fußball hatte mit ihm ein weiteres seiner befähigtsten Talente verloren.“

Bericht von Oliver Tille (Zeitzer Fußballmuseum)

 

Glücklicher Punktgewinn

1.FC Zeitz II – Blau-Weiß Grana 2:2 (2:2)

Die Anwesenheit eines Fernsehteams schien die Gäste zu beflügeln. Sie legten los wie die Feuerwehr und trafen prompt nach 4 Spielminuten durch K. Diallo zum 0:1. Symptomatisch für den tempo- und abwechslungsreichen Verlauf des 1. Spielabschnittes fiel 4 Minuten später der Ausgleich für die Hausherren durch einen direkt verwandelten Freistoß von O. P. Gruner. Es folgten mehrere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Eine davon entschärfte P. Freyer für die Hausherren mit einer sensationellen Parade. Die Führung für die Clubreserve erzielte schließlich R. Kutschbauch, nach schöner Vorarbeit durch Balleroberung auf dem rechten Flügel durch E. Schümann. Die Möglichkeit zur Resultatserhöhung blieb durch S. B. Nietzold leider ungenutzt. Stattdessen vollendete wiederum K. Diallo nach einem Abwehrschnitzer zum glücklichen Ausgleich. In Durchgang 2 verflachte die Partiezusehends. Echte Torchancen waren Mangelware und auch der Doppelwechsel nach einer Stunde durch Coach T. Schmidt bleib erfolglos. Lediglich ein Freistoß von S. B. Nietzold verströmte etwas von Torgefahr. Am Ende konnten sich die Spieler um den nach der Partie in Droyßig wundersam genesenen Kapitän B. Gemein bei Torhüter Freyer bedanken, der das Unentschieden sicherte.

Aufstellung: Paul Freyer, Victor Chukwudi Aguocha, Steven Bernd Nietzold, Yamen Ranah ( 60. Lucas Domsky), Max-Julius Jahns, Eric Schümann, Oliver Pascal Gruner, ( 60. Mohammad Barazi) Louis Marc Schröder, Steve Dittmann, Robin Kutschbauch, Benjamin Gemein (C)

Hier der oben erwähnte Fernsehbericht

#gedENKEminute auch in Zeitz

An diesem Wochenende wird deutschlandweit anlässlich des zehnten Todestages von Robert Enke mit der #gedENKEminute ein gemeinsames Zeichen gegen die Volkskrankheit Depression gesetzt.

Für den 1. FC Zeitz ist eine Selbstverständlichkeit, Robert zu gedenken, denn alle Zeitzer Fußballfans erinnern sich heute noch gern an seinen Besuch im Zeitzer Ernst-Thälmann-Stadion mit Hannover 96 am 7. Oktober 2005.

 

Hier sind die Termine vom Wochenende:

Freitag, 08.11.2019:

Oldies:                ZFC Meuselwitz – 1. FC ZEITZ

Samstag, 09.11.2019:

F-Junioren:         1. FC ZEITZ II – JSG Unstrut/Finne II (Kreispokal, VF) abgesagt

E-Junioren:         1. FC ZEITZ – Klosterhäseler/Herrengosserstedt II (Kreispokal, VF) abgesagt

Männer:              1. FC ZEITZ II – Blau-Weiß Grana (Kreisliga) 2:2

Männer:              1. FC ZEITZ – VfB Nessa (Landesklasse) 1:0

Sonntag, 10.11.2019:

D-Junioren:         1. FC ZEITZ – Grün-Weiß Langendorf (Kreispokal, VF) 4:3

B-Junioren:         Grün-Weiß Langendorf – SG Zeitz/Tröglitz (Kreisliga) 3:2

C-Junioren:         SV Mertendorf – SG Zeitz/Tröglitz (Kreisliga) 1:3

A-Junioren:         FSV 67 Halle – SG Zeitz/Tröglitz (Landesliga) 0:12