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Konny wurde 90!!!

Alles Gute zum 90. Geburtstag – Konrad Grzyb.

Konrad „Konny“ Grzyb wurde am 22.03.1930 in Reuden geboren. Die Karriere begann er zwischen den Pfosten in Gotha und Nordhausen. Von 1954 bis 59 war er Stammtorwart in der DDR-Liga von Wacker Nordhausen und spielte in der Bezirksauswahl Erfurt. Als die BSG Chemie Zeitz 1959 in der Oberliga spielte, wechselte er von Nordhausen nach Zeitz.

In Zeitz gehörte er 1959 zum Kader der Oberligamannschaft. Nach seiner aktiven Zeit war er ehrenamtlich als Mannschaftsleiter tätig und begann 1970 als Sektionsleiter Fußball bei der BSG Chemie Zeitz.

In 20-jähriger Tätigkeit hat er viele Trainer erlebt, Spieler sind gegangen und gekommen. „Man musste viel für das Umfeld der Spieler tun. Einen guten Job im Hydrierwerk, eine Wohnung und einiges mehr waren die Voraussetzungen dafür, dass man Zugänge zu verzeichnen hatte und gute Spieler halten konnte“, erzählt Grzyb. Und er ergänzt, dass er von der Werksleitung des damaligen Trägerbetriebes Hydrierwerk große Unterstützung erhielt, um gute Bedingungen für die Fußballer zu schaffen.

Er erlebte aber auch die Schattenseiten des Sports. „In Halle hatte man es nicht für gut gehalten, dass wir 1972/ 73 um den Aufstieg in die Oberliga spielten. Der HFC – damals Leistungszentrum – stieg zu jener Zeit aus der höchsten Spielklasse ab. „Harte Kritik richtete sich gegen uns. Wir hätten gegen die Beschlüsse zum Leistungsfußball gehandelt und Halle nicht unterstützt“, erinnert er sich.

Konrad gehörte 1994 zu den Gründungsmitgliedern des 1. FC Zeitz und besuchte lange Jahre die Spiele seiner Mannschaft.

Leider geht es Ihm gesundheitlich nicht so gut. Wir wünschen Ihm beste Gesundheit und Freude im Kreis seiner Familie.

An alle Zeitzer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Epidemie ist eine sehr harte Bewährungsprobe für unsere Demokratie, unsere Gemeinschaft sowie für jeden einzelnen von uns. Beinahe täglich erreichen uns neue Erkenntnisse, Empfehlungen oder Anweisungen zum Umgang mit dem neuartigen Virus. Ich versichere Ihnen, die Stadt Zeitz wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Pandemie einzudämmen. Aktuelle Informationen zu diesen Maßnahmen finden Sie auf www.zeitz.de.

Unsere tiefe Dankbarkeit und Wertschätzung gilt den Menschen, die in diesen Tagen und Wochen Übermenschliches leisten, um die Versorgung der Bevölkerung und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten. Dazu gehören unter anderem die Krankenhäuser, Lebensmittelgeschäfte, der Rettungsdienst, die Verwaltungen oder die Feuerwehr. Sie alle leisten einen großartigen Job. Ohne Sie ginge hier gar nichts mehr. Man kann es nicht oft genug sagen: Vielen herzlichen Dank.

Wir wissen nicht, wie viele Menschen in Zeitz und Umgebung tatsächlich bereits mit dem Virus infiziert sind. Die Ansteckungszeit beträgt 14 Tage, zwei Wochen bevor überhaupt Symptome auftreten können. Das ist sehr viel Zeit, um diesen aggressiven Virus an Familie, Freunde und Mitbürger weiterzugeben. Besonders anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Einen Impfstoff gibt es noch nicht. Bleiben Sie daher bitte Zuhause und verlassen Sie die Wohnung nur, wenn es absolut notwendig ist. 

Denn: Wer sich schützt, schützt seine Familie, seine Freunde, uns alle. Darum müssen auch viele Beschäftigte zu Hause bleiben und schlimmstenfalls Lohneinbußen in Kauf nehmen. Das ist für viele nicht einfach. Doch es ist notwendig. Auch die Stadt Zeitz wird einen Weg finden, Eltern bei den Kita- und Hortgebühren entgegen zu kommen. Und so sind auch Arbeitgeber gefordert, gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in sehr kurzer Zeit pragmatische Lösungen zu finden.

Besonders hart trifft es die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Zeitz. Hier geht es um Existenzen. Dabei ist diese Branche so unglaublich wichtig für die Zukunft von Zeitz. Sie bereichert die Zeitzer Wirtschaft durch Einzigartigkeit und Vitalität. Leider dürfen oder können temporär nicht alle Einzelhändler ihre Türen für Sie öffnen, entweder um Infektionsketten zu unterbrechen, oder weil die Betreuung ihrer Kinder Vorrang hat.

Darum meine große Bitte an Sie: Unterstützen Sie die Wirtschaftstreibenden in der Zeitzer Region. Solidarität ist auch hier wichtig. Kaufen Sie, sofern es Ihnen möglich ist, regionale Produkte. Viele unserer Unternehmen bieten auch Lieferservices an. Diese Krise trifft allerdings vor allem diejenigen, die nicht zu den primären Versorgungsunternehmen gehören. Die momentanen Beschränkungen werden jedoch nicht ewig dauern. Die Geschäfte werden wieder öffnen. Sie helfen dem lokalen Einzelhandel ungemein, wenn Sie beispielsweise den Kauf einer neuen Jeans, eines Kinderspiels, eines Parfüms oder ein Paar neuer Schuhe bis dahin verschieben. Damit leisten Sie einen großen Beitrag zum wirtschaftlichen Überleben der Region.

Darüber hinaus haben Bund und Länder angekündigt, betroffenen Unternehmen zu helfen, sie nicht im Stich zu lassen. Wie genau die Hilfen aussehen werden, das können wir noch nicht wissen. Die Suche nach Lösungen hat jedoch begonnen. Für mich ist diese Krise damit auch eine große Chance, das Vertrauen vieler Menschen in unser politisches System zu stärken bzw. zurück zu gewinnen. Der Staat allein wird es nicht richten können. Jeder ist zu Solidarität und Handlungsbereitschaft aufgerufen.
Damit wird „Corona“ zeigen, was in jedem von uns steckt.
Egal welchen Beitrag Sie gerade leisten, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen oder um die Zukunftsfähigkeit der Region zu fördern: Ich danke Ihnen sehr, sehr herzlich dafür. Das ist Solidarität, die wir dringend brauchen.

Als Oberbürgermeister der Stadt Zeitz möchte ich Sie persönlich bitten, aufeinander Rücksicht zu nehmen und alle notwendigen Einschränkungen zu akzeptieren. Dazu gehören:

  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen. Im Besonderen Jugendliche und junge Erwachsene scheinen hier noch nicht ausreichend sensibel mit der Situation umzugehen.
  • Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Mindeste.
  • Halten Sie auch im Freien einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen ein.
  • Sammeln Sie sich nicht im Freien, auf Spiel- oder Bolzplätzen.
  • Feiern Sie auch im privaten keine Partys.
  • Halten Sie allgemeine Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und die Niesetikette ein. Hier möchten bitte die Eltern auf eine Einhaltung der Hygieneempfehlungen dringen.
  • Es gibt keinen Versorgungsengpass in Deutschland, daher sehen Sie bitte von sogenannten Hamstereinkäufen ab.
  • Kontaktieren Sie die Notrufnummern 110 und 112 nur in Notfällen.

Zeitz ist eine starke Stadt, mit einer starken Geschichte. Zeitz hat in seinem 1050-jährigen Bestehen schon viele Krisen erlebt und überwunden. Wir Zeitzer besitzen große Willenskraft und können Berge versetzen, wenn es darauf ankommt. Zeitz schafft auch „Corona“ – wenn wir zusammenhalten, die Regeln ernst nehmen und bereit zu Einschränkungen oder auch Veränderungen sind.

Egal, was mit „Corona“ noch auf uns zukommt: Die Stadt Zeitz und ich als Ihr Oberbürgermeister, wir werden gemeinsam mit Ihnen für unsere schöne Region einstehen.

Ihr Christian Thieme

Oberbürgermeister

Traurige Nachricht

Am Montag, den 16.03.2020 verstarb unser ehemaliger Oberligaspieler der 1. Mannschaft

Eckhard Heine

geb. 24.09.1940

Der gebürtige Theißener begann bereits im Nachwuchs seine Laufbahn bei der BSG Chemie Zeitz. Zusammen mit seinen Mannschaftkollegen Siegmund Jeske, Bernd Pöschk oder Günter Rößiger spielte er im Juniorenbereich u. a. unter Trainer Rudi Kraske. Im April 1960 schaffte er es zweimal als Mittelfeldspieler in die Aufstellung der legendären Oberligamannschaft und war bei den Spielen beim ASK Vorwärts Berlin und gegen SC Motor Jena dabei.

Nach einer kurzen Zeit in der Reservemannschaft zog es Ihn dann nach Nordhausen, wo er bis zu letzt gewohnt hat.

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Familien und allen Angehörigen.

(Eckart oben neben Trainer Kraske)

 

Elster-Saale-Derby

Momentan steht die Zukunft des Fußballs in den Sternen, deshalb heute und in den nächsten Tagen (Wochen? Monaten?) ein Blick in die Vergangenheit:

19. März 1950:

Vor genau 70 Jahren standen sich unsere Zeitzer Mannschaft, damals noch unter dem Namen ZSG Hydrierwerk Zeitz, und der ewige Rivale BSG Schuh-Metro Weißenfels gegenüber. Im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Landesklasse Sachsen-Anhalt kam es vor 12000 Zuschauer im damaligen Sportplatz Tiergarten zu einem 1:0 Erfolg unserer Mannschaft.

Durch diesen Erfolg stand man im Finale um die Landesmeisterschaft. Dort musste man sich leider der BSG Eisenhüttenwerk Thale mit 3:1 geschlagen geben. Thale stieg damals in die DDR Oberliga auf und Zeitz wurde in die DDR Liga eingestuft. Auch Weißenfels wurde als Tabellenzweiter in unsere Staffel mit ein geteilt.

Aufstellung:
Zeitz: Dreyer, Acthun, Otto, Pillau, Rydz, Jacob, Liebich, Neumann, Simon, Gräber, Brückner

Weißenfels: Rosenheinrich, Deubel, Gärmer, Föhre, Straube, Schönburg, Schäfer, Wenzel, Reinhardt, Epheser, Schunke

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