5:1 gegen Weida

Nach dem Spiel in Schmölln stellte sich mit Thüringen Weida der nächste, höherklassige Testspielgegener im Zeitzer Stadion vor.  Bei unserer Elf pausierten Sven Starke, Nico Berk und Patrick Schellenberg, alle Anderen standen zur Verfügung.

Nach einer müden Anfangsphase setzte Toni Menz in der 14.Minute ein erstes Ausrufezeichen. Sein Drehschuss aus fünfundzwanzig Metern ging allerdings weit über die Querlatte. Besser machten es die Gäste in Minute zwanzig. Bei einem Konter zögerte Daniel Rost einen Tick zu lang beim Rauslaufen. Der Weidaer umspielte Daniel und stellte die bis hierhin nicht unverdiente Führung her. Der Gegentreffer wirkte wie ein Startsignal für die Club Offensive! Fünf Minuten nach dem Rückstand setzte Lars Lattauschke im Mittefeld verbissen nach. Er spielte einen genauen Pass auf Maik Schröter welcher den einlaufenden Toni Menz bediente. Der „Menzer“ hatte keine Probleme aus fünf Metern den Ausgleich zu erzielen. Nach einer weiteren Chance von Menz und Radau konnten Alex Kühn und Daniel Rost gemeinsam einen Gegenzug klären. Stev Radau, der nach seiner Rückkehr wieder nahtlos ins Zeitzer Spiel gefunden hat, brachte in der 41.Minute den Club verdient in Führung. Zwei Minuten später konnte Daniel Görg nach Vorarbeit von Matthias Fahr sogar auf 3-1 erhöhen.

Im zweiten Spielabschnitt boten sich unserer Elf Chancen für drei Spiele. Stefan Meissner setzte sich über Rechts durch, seine Flanke auf Schröter setzte dieser per Kopf übers Tor. Auch ein Konter mit Schröter und Menz wurde leichtsinnig vergeben. In der 60.Minute zielte Schröter dann mal genauer und stellte auf 4-1. In der Schlussviertelstunde traf Toni Menz in bester Hrubesch Manier mit dem Hinterkopf die Querlatte, die Flanke hierzu kam von Schröter. Augenblicke später bediente Radau den wiederholt freistehenden Schröter, dessen Schuss verfehlte das Tor jedoch „nur“ um wenige Meter. Kapitän Micha Fiedler setzte drei Minuten vor dem Ende zum Solo an. Unter Bedrängnis, welche im Punktspiel sicher zum Strafstoß geführt hätte, traf auch er nur die Latte. Den letzten Treffer des Tages machte, na wer ahnt es, Schröter. Erneut flach unter dem Torwart hindurch traf er ins Schwarze zum 5-1 Endstand.

Soviel Offensivdrang sah man selten in den letzten Jahren. Mit einer sicher stehenden Abwehr um Libero Alex Kühn und den Aussenverteidigern Meissner und Knechtel hatten die Stürmer um die nicht umsonst oft erwähnten Maik Schröter, Toni Menz und Stev Radau viel Freude im Spiel.

Zeitz: Rost, Kühn, Knechtel, Meissner, Lattauschke, M.Fahr, Fiedler, Schröter, Görg, Menz, Radau, Pöhlitz, Schilling, Edel

 

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