Auswärtssieg

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NAUMBURG/MZ/IMM.Mit einem Last-Minute-Tor sicherte Steven Knechtel den letztlich verdienten Sieg gegen die Reserve vom Naumburger SV 05. Der Club, welcher auf Alexander Kühn verzichten musste, spielte das erste Mal in der laufenden Saison nicht mit der viel kritisierten Viererkette. Patrick Schellenberg spielte Libero und Neuzugang Torsten Rennert machte vor der Abwehr die Räume eng. Letzterer leitete in den Anfangsminuten mit einer einstudierten Freistoßvariante eine gute Möglichkeit für Zeitz ein. Sein Anspiel, an der Mauer vorbei, erreichte Chris Menz. Dieser flankte vors Tor, Benjamin Siebert kam nur einen Schritt zu spät. Nur Augenblicke später traf Siebert den Pfosten, die Vorarbeit kam von Toni Menz. Das sollte es dann aber auch schon mit Offensivaktionen der Gäste gewesen sein. Bis zur Halbzeit agierte der FC harmlos und wenig druckvoll. Der Gastgeber blieb im Konterspiel gefällig, Gefahr für das von Silvio Friedel gehütete Tor entstand dabei aber kaum. Eine Schrecksekunde für das Zeitzer Lager gab es allerdings doch vor der Pause. Flatternd senkte sich ein langer Ball fast ins Tor von Friedel, welcher im Rückwärtslaufen gerade noch zur Ecke klären konnte. Der 1. Vorsitzende des 1. FC, Andreas Schwager, zeigte sich zur Halbzeit enttäuscht über das Spiel der Zeitzer. "Unsere Elf ist in den Zweikämpfen zu schwach und allgemein zu brav. Wenn keine Steigerung im zweiten Durchgang erfolgt, rückt der Sieg in weite Ferne", sagte er. Die Steigerung gab es dann doch. Zeitz setzte die immer mehr abbauenden Gastgeber unter Druck. In Hälfte zwei kam Kai Pöhlitz für den angeschlagenen Daniel Görg und brachte auf der rechten Seite Schwung ins Angriffsspiel. Aber wie schon im ersten Abschnitt blieb der Gast vor dem Tor zu drucklos und ließ so mehrere gute Möglichkeiten liegen. Als sich alle Anwesenden schon mit einem weiteren Remis des Clubs abgefunden hatten, fasste sich Steven Knechtel ein Herz. Wie Slalomstangen ließ er die Naumburger Abwehrspieler stehen und schloss überlegt zum verdienten 1:0 ab. Patrick Schellenberg zeigte sich nach dem Spiel erleichtert. "Wir haben keinen Zauberfußball geboten, aber der Sieg ist wichtig für das Selbstvertrauen, zumal erstmalig die Null stand", so der Zeitzer.
Friedel, Schellenberg, Knechtel, Meißner, Görg (Edel), Rennert, Felske (Pöhlitz), Solivani, C.menz, T.menz, Siebert 

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