Ein klares 4:0 gegen überharte Gäste

 

Das Album mit Fotos beider Spiele

Der Bericht der Gäste

Der 1.FC Zeitz konnte durch eine taktisch überlegen geführte Partie den ersten Heimsieg in der laufenden Landesklasse Saison einfahren. Jederzeit und auch in der Höhe verdient schlug man die Gäste aus Großgrimma mit 4:0.

Trainer Volker Dietrich konnte, bis auf eine Position, die gleiche Startelf wie beim 7:2 Auswärtssieg in Nebra auf den Platz schicken. Für den angeschlagen Hans Meier stand Chris Menz im Aufgebot. Da es für den Club in dieser Saison nur ein Ziel, den Aufstieg in die Landesliga, gibt setzten die Dietrich Schützlinge den Gast sofort unter Druck.

Die Grün-Weisen, welche nach langem Warten in ihren nagelneuen Trikots aufliefen, taten sich in der Anfangsphase vorerst schwer. Großgrimma war keineswegs gewillt sich als Punktelieferant zu präsentieren! Ihre Mittel um die Zeitzer Offensivabteilung am Torerfolg zu hindern waren jedoch begrenzt. Meist stieg man rustikal aus allen Richtungen in die Zweikämpfe ein. Besonders Michael Fiedler bekam in Halbzeit eins mächtig auf die Socken.
So dauerte es bis zur 34.Spielminute ehe Clubpräsident Hajo Bartlau zum ersten Mal den Torjubel, bekannt aus dem „Werner“ Film, als Stadionsprecher einspielen konnte. Michael Fiedler hatte sich unter Bedrängnis im Bereich der Strafraumgrenze durchgesetzt und auf Vladimir Penev abgelegt. Penev fackelt nicht lang und erzielte im Rücken der Gästeabwehr mit einem satten Schuss die verdiente Führung. Der Torjubel war noch nicht verhallt, da musste Bartlau abermals die Tormusik einspielen.
Daniel Rost im Zeitzer Tor schlug den Ball bei Abstoß tief in die gegnerische Hälfte. Khemgin Solivani war gedankenschnell gestartet, überlief zwei Gegner und knallte den Ball, volley, ins lange Eck.
Der Doppelpack innerhalb von sechzig Sekunden stellte eine Art Vorentscheidung dar. Zu dominant war das Zeitzer Spiel als das jemand an den Erfolg Großgrimmas noch glaubte. Einmal wurde es im Zeitzer Strafraum aber noch brenzlig. Nach einem Freistoß setzte ein Gästestürmer den Ball per Kopf knapp über das Tor. Bis zur Pause verwaltete der Club die Führung dann souverän.
 

Nach dem Seitenwechsel schaltete der FC einen Gang zurück. „Es ist beruhigend das man das Tempo auch mal aus dem Spiel nehmen kann um es dann nach Bedarf wieder zu forcieren um Treffer zu erzielen!“ erklärte Volker Dietrich nach dem Spiel. Nach gut einer Stunde schwanden die Kräfte der Gästeabwehr und dem FC boten sich mehrere gute Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. Allein Steven Knechtel traf innerhalb fünf Minuten zweimal die Querlatte. Erst überlupfte er Torwart Michael Müller per Fuß, nachdem dieser einen Schuss von Khemgin Solivani prallen lies. In der folgenden Szene versuchte sich Knechtel per Kopf, traf aber erneut das Aluminium. Nach zwei rüden Fouls mussten in den Minuten 62 und 65 erst Michael Fiedler und anschließend Chris Menz verletzt vom Feld. Patrick Schellenberg und Benjamin Siebert kamen pünktlich zur Schlussoffensive für die Beiden ins Spiel.

Mit Beginn der Schlussviertelstunde kam noch einmal Hektik vor Daniel Rost auf. Die brenzlige Situation konnte mit vereinten Kräften entschärft werden und Rost schlug den Ball letztlich auf den gestarteten Nejervan Solivani auf die rechte Außenbahn. Der jüngere Solivani legte den Ball genau in den Lauf von Vladimir Penev welcher flach zum 3:0 vollenden konnte. Mit dem Schlusspfiff Penev mit seinem Treffer Nummer drei erneut zur Stelle. Diesmal war es wieder Khemgin Solivani der die Vorarbeit zum Endstand leistete.

MZ/Grimm

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