Endlich rote Laterne abgegeben

  1. FC Zeitz II: Eintracht Profen 1:0 (0:0)

Bei bestem Fußballwetter schien auch wieder die Sonne bei der Clubreserve nach einem hart erkämpften, aber jederzeit verdienten Heimsieg gegen die Gäste aus der Elsteraue. Vor 60 Zuschauern begann die Partie eher zäh und brachte nur durch Standardsituationen Gefahr vor das Profener Tor, bevor nach einer Viertelstunde  D. Schulze einen langen Ball verpasste und so Schlussmann F. Papsdorf gegen einen Eintrachtstürmer zu einer Glanztat zwang. Kurz darauf übernahmen die Grün-Weißen aber wieder die Initiative und kamen durch den agilen B. Solivani zu gefährlichen Offensivaktionen. So scheiterte er nach 22 Spielminuten mit einem Solo an der Gästeabwehr und unmittelbar darauf bediente er den im Abseits stehenden C. Georgi, anstatt selber den Abschluss zu suchen.  Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren spielbestimmend und erarbeiteten sich gute Tormöglichkeiten. Eine davon bot sich Kapitän M. Paschwitz, der auf der linken Seite in den Strafraum eindrang, aber im Profener Torwart Steinthal seinen Meister fand. Auch der wohl auffälligste Zeitzer K. Truthmann  hatte bei seinem Kopfball nach Flanke von rechts nicht das Glück des Tüchtigen und verfehlte den Kasten nur knapp. Das Tor des Tages zu erzielen war schließlich einem anderen Youngster vorbehalten. Ein erneuter Angriff über die linke Seite brachte M. Paschwitz in Schussposition. Dessen scharfe Eingabe, die wohl eher ein Torschuss sein sollte, nutzte der kurz zuvor eingewechselte F. Scherf  zum Führungstreffer.  Da die Eintracht im Anschluss aufmachte und den Ausgleich suchte, boten sich der Heimelf größere Räume. Die beste Möglichkeit mit einem schnellen Konter die Entscheidung zu erzielen, verpassten dabei C. Georgi mit einem Lattentreffer und im Nachsetzen nochmals B. Solivani. Schließlich brachte man den knappen Sieg über die Zeit und konnte jubeln. Hatte man doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Kampfgeist einen stärker eingeschätzten Gegner bezwungen und so Anschluss ans rettende Ufer in der Tabelle gefunden. Getrübt wurde der Erfolg jedoch durch die Hiobsbotschaft von Spielertrainer S. Teubner. Dieser brach sich in einem Zweikampf die vordere Kieferhöhlenwand und fällt längere Zeit aus. Auch von dieser Stelle nochmal „Gute Besserung“ Coach!

Aufstellung: Frank Papsdorf, Maik Peuker, Christoph Freyer, Tom Stadelmann, Denis Schulze , Sebastian Teubner ( 90. Christian Müller), Mohammad Barazi ( 60. Florian Scherf), Christian Georgi, Mathias Paschwitz ( C ), Basel Solivani,  Kevin-Koray Truthmann

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