Hohe Niederlage am Zoo

Vladimir Penev raubt Zeitz die letzten Aufstiegshoffnungen

 

 Nach der Auswärtspartie des 1.FC Zeitz bei der zweiten Vertretung des VfL Halle 96 stehen aktuell acht Punkte Rückstand und ein schlechteres Torverhältnis zum Spitzenreiter Landsberg zu Buche. Zudem verlor man durch eine rote Karte Stev Radau für die nächsten Spiele.

Der Club musste auf die Verletzten Alexander Kühn, Michael Fiedler und Daniel Rost verzichten. Halle hingegen griff auf mehrere Akteure der Oberliga Elf  zurück. Besonders Vladimir Penev war von der Zeitzer Defensive nicht unter Kontrolle zu bekommen.

Nach verhaltenen Anfangsminuten konnte Nico Berk mit einem Doppelschlag zwischen der 13. und 16. Minute die Elsterstädter 2:0 in Front bringen. Beide Male leistet Kai Pöhlitz die Vorarbeit. Der Gastgeber wirkte nach dem schnellen Rückstand nervös. In der 25.Minute hatte Stev Radau, nach Vorarbeit von Berk und Toni Menz, das 3:0 auf dem Fuß. Der Schuss verfehlte das Tor nur knapp.

Was der Club in den folgenden Minuten bis zur Halbzeit bot kann man getrost als schlechteste Saisonleistung bezeichnen. Nach einer Ecke in der 26.Spielminute schraubten sich gleich drei Zeitzer Spieler zur Kopfballabwehr im eigenen Strafraum in die Höhe. Steven Knechtel beförderte hierbei den Ball unhaltbar an Silvio Friedel vorbei ins eigene Netz. Zeitz war nun geschockt und Halle nutzte die Gunst der Stunde. Nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer erzielte der überragende Penev den Ausgleich. Mit einem Heber von der Strafraumgrenze ließ er Friedel keine Abwehrmöglichkeit. Erneut Penev brachte den VfL in der 38.Minute erstmals in Führung. Nach einem mehr als fragwürdigen Freistoß von der Außenlinie kam der Ball erneut zu Penev. Mit einem Fallrückzieher an den Innenpfosten stellte er das Ergebnis auf 3:2! Drei Minuten später fiel das 4:2. Hier steuerte Penev die Vorarbeit per Freistoß bei. Noch in der Nachspielzeit von Hälfte eins erhöhte erneut die Nummer 9 der Gastgeber, Vladimir Penev, auf 5:2 und stellte den Trainer Volker Dietrich vor eine schwere Halbzeitanalyse.

Wie von vielen erwartet passierte in Hälfte zwei nicht mehr viel. Einige Chancen auf beiden Seiten wurden teils kläglich vergeben. Negativer Höhepunkt sollte die rote Karte an Stev Radau sein. Zwanzig Minuten vor Schluss musste der Zeitzer Angreifer nach grobem Foulspiel zum Duschen. Wenige Minuten später folgte ihm der Hallenser Hizderjon Krasniqi nach einer Tätlichkeit vor der Zeitzer Spielerbank.

Bericht: Mitteldeutsche Zeitung/Grimm

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