Pflichtsieg gegen Turbine

Bericht MZ/Grimm
 

Am Tag der Deutschen Einheit konnte der 1.FC Zeitz den fünften Sieg in Folge erringen und bleibt Spitzenreiter Landsberg, sowie dem Ürberraschungsteam vom SV Spora, hartnäckig auf den Versen.

Das Album zum Spiel

Mit 3:1 konnte man gegen Turbine Halle verdient gewinnen. Viele der über 250 Zuschauer, unter denen auch Akteure der ehemaligen Oberliga-Elf von Chemie Zeitz waren, sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten des Zeitzer Teams.

Bis auf Sebastian Holz konnte Trainer Volker Dietrich aus dem Vollen schöpfen. Auch Toni Menz kehrte nach überstandener Knieverletzung ins Team zurück, nahm zunächst aber auf der Auswechselbank Platz.

Für das Zeitzer Team gibt es in dieser Saison nur eine Richtung auf dem Platz, und die heißt Angriff!
Der Club begann druckvoll, wollte früh klar machen wer der Herr im Hause ist.  Bis zur dreißigsten Spielminute hatte man Chancen für vier Spiele erarbeitet. Das es zu dem Zeitpunkt nur 1:0 aus Sicht der Zeitzer stand war der mangelhaften Chancenverwertung anzurechnen. Khemgin Solivani war es vorbehalten die fünfte Hundertprozentige Chance zu verwerten. Nach einer Ecke konnte er den Ball per Kopf im Tor unterbringen. Dem Eckstoß ging der sehenswerteste Angriff der Begegnung voraus. Hans Meier spielte aus dem Mittelfeld einen Pass auf den gestarteten Khemgin Solivani. Dieser legte den Ball direkt auf die rechte Seite des Strafraums wo Chris Menz platziert abzog. Torwart Weinhold konnte den Schuss mit den Fingerspitzen zur Ecke klären.  
Auch Hans Meier lies in Durchgang eins eine tausendprozentige Chance aus. Nach zwei Schussversuchen von Khemgin Solivani gelangte der Ball genau vor die Füße des zentral lauernden Club Angreifers. Außer einem Luftloch traf Meier diesmal nichts.
Besser machte es Michael Fiedler kurz vor der Halbzeitpause. Nach einem Streit Pass setzte sich Fiedler auf der linken Angriffsseite gegen zwei Bewacher durch. Aus vollem Lauf traf er, zum 2:0, ins lange Eck.  Als schon die Nachspielzeit lief  wurde Khemgin Solivani im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Vladimir Penev sicher zur beruhigenden und auch in der Höhe verdienten Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel bot die Zeitzer Elf eine deutlich schwächere Leistung. „Wahrscheinlich ist man mit der hohen Führung im Rücken schon gedanklich bei der nächsten Auswärtspartie gewesen und hat so versucht bereits Kräfte zu sparen“, schätzte Andreas Huke, Geschäftsführer der Stadtwerke Zeitz, die gebotene Leistung ein. Letztlich standen nach Abpfiff nur zwei gute Chancen zu Buche. Beide Male waren es Freistöße vom Bereich der Strafraumgrenze. Chris Menz und Christian Streit scheiterten beide am stark haltenden Hallenser Torwart Weinhold.
Acht Minuten standen noch auf der Uhr, als sich die wacker kämpfenden Hallenser für ihren Einsatz selbst belohnten. Bei einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelkreis befand sich die Club Defensive im Tiefschlaf. Gästestürmer Kai Schumann schaltete am gedankenschnellsten und überwand Daniel Rost im Zeitzer Tor zum 3:1 Endstand.

Volker Dietrich äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Wir haben eine akzeptable Halbzeit geboten. Die ersten zwanzig Minuten haben wir auch gut Fußball gespielt und zur Pause verdient geführt. Über das was in Halbzeit zwei geboten wurde will ich nicht Viel sagen, zufrieden war ich damit in keinster Weise.“

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