Seenlandschaft am Stadion

Viel ist momentan nicht mehr davon zu erkennen, aber was aussieht wie eine Seenlandschaft ist tatsächlich das Zeitzer Thälmannstadion.   (BILD: Corina Wujtschik)

Das Hochwasser, welches aktuell ganz Mitteldeutschland in Atem hält, verschont natürlich auch die Sportstätten des Burgenlandkreises entlang der Weißen Elster nicht. In vielen Ortschaften verwandelten sich Fußballplätze oder Stadien in Teiche, und Vereinsgebäude liefen voll Wasser. Der Schaden ist von den betroffenen Vereinen meist noch nicht annähernd absehbar. Die MZ hörte sich in der Region Zeitz um, wer denn am meisten unter dem Hochwasser zu leiden habe.

Betroffen ist auch das Thälmannstadion. Das Wasser hatte in der Nacht von Sonntag zu Montag die messbaren Pegelstände überschritten und war ins Stadion eingetreten. Schon seit Samstag ist die Tiergartenstraße, welche zum Stadion führt, für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Der 1. Vorsitzende des 1. FC Zeitz, Hajo Bartlau, informierte, dass die Spielfelder überflutet seien. „Trainingsbetrieb und Wettkämpfe sind dort gegenwärtig nicht möglich“, sagte Bartlau. Das Wasser stehe einen halben Meter hoch auf den drei Spielplätzen. Ein erneut harter Schlag nach dem Brand in der Kegelanlage von Chemie Zeitz im vergangenen Jahr. Der 46-Jährige teilte mit, dass die 1. Männermannschaft am Mittwoch im Puschendorfstadion ab 18.30 Uhr ersatzweise trainieren dürfe. Das letzte Saison-Punktspiel der Fußball-Landesklasse, Staffel 6, das Zeitz als Heimmannschaft gegen SV Spora vorsah, kits gedreht werden – findet aus Sicht der Zeitzer nun auswärts statt. „Wir sehen es nicht als Problem an, das Spiel in Nißma auszutragen“, so Bartlau.

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