Wir spielen nur noch bei Nebel!!!

 

Die Fotos zur Nebelschlacht

Mit einer überlegenen Leistung und einem daraus resultierenden 5:0 Sieg gegen die zweite Mannschaft vom VfL Halle96 festigt der 1.FC Zeitz seinen Spitzenplatz in der Landesklasse, Staffel 6.

Dabei standen vor Spielbeginn nicht alle Zeichen auf die letztlich gebotene, starke Leistung der Elsterstädter. Top-Torjäger Vladimir Penev stand wegen seiner fünften gelben Karte genauso wenig zur Verfügung wie der nach wie vor angeschlagene Abwehrchef Markus Darmochwal. Für Letzteren rückte Patrick Schellenberg in die Innenverteidigung neben Steven Knechtel. Die defensive Variante der „Doppelsechs“ übernahm, vor ihm spielend, Sebastian Holz. Offensiver agierte Christian Streit und lieferte im dichten Nebel des Puschendorfstadions eine sehr gute Partie. Toni Menz und Nejervan Solivani besetzten die Außenpositionen der Viererkette. Beide waren aber auf Grund des hohen Anteils an Ballbesitz über die gesamte Spieldauer hinweg oft in der gegnerischen Hälfte anzutreffen und unterstützten das Mittelfeld um Michael Fiedler tatkräftig.

An diesem Samstag zeigte die Zeitzer Elf ihr gewohntes Gesicht und konnte so die desaströse Leistung vom Pokalspiel letzte Woche vergessen machen.

Die Dietrich Elf startete zunächst verhalten in die Begegnung. „Wir wollen von Beginn an auf Sieg spielen und eine gute Leistung bieten!“ so der Trainer zu Beginn des Spiels. Nach kurzer Gewöhnungsphase auf Grund der sehr schlechten Sichtverhältnisse begann der Club die Hallenser unter Dauerdruck zu setzen. Wie dominant die Zeitzer agierten zeigt die Tatsache das Torwart Daniel Rost erst in der 86.Spielminute den ersten, erwähnenswerten Schuss auf sein Tor abwehren musste.

Effektiver zeigten sich die FC Angreifer um Hans Meier und Khemgin Solivani. Zwar ließ man in der ersten halben Stunde mehrere gute Chancen liegen. Nach einem Fehlpass im eigenen Strafraum vom Hallenser Felix Richter schaltete Khemgin Solivani am schnellsten und verwandelte die Einladung zur verdienten Zeitzer Führung. Zeitz drehte nun mächtig auf. Nejervan Solivani und Christian Streit hatten genauso die Möglichkeiten die Führung aus zu bauen wie Toni Menz. Dessen Schuss aus Nahdistanz konnte Torwart Leon Wolf abwehren, beim Nachschuss des quirligen Zeitzer Abwehrspielers bekam ein Gegner ein Bein in dessen Schuss und lenkte den Ball zur Ecke. Als beide Teams gedanklich schon in der Pause weilten gab der souverän leitende Schiedsrichter Olaf Friedrich Freistoß im Bereich der Strafraumgrenze für die Clubelf. Nejervan Solivanis Ausführung konnte Torwart Wolf blocken, beim Nachschuss von Hans Meier war er chancenlos.
Schon beim Gang in die Kabine schwärmte Volker Dietrich im Beisein von Andreas Huke von der Leistung seiner Elf. „Das ist eine super erste Halbzeit gewesen. Ich hoffe das wir auch nach dem Seitenwechsel an der Leistung anknüpfen können.“

Dietrichs Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Nur vier Minuten waren gespielt als Michael Fiedler mit dem Tor des Tages die Vorentscheidung erzielte. Ein Lupfer aus vollem Lauf und der heraus eilende Torwart Wolf war zum dritten Mal überwunden. Beim Club lief rollte nun eine Angriffswelle nach der Anderen in Richtung Hallenser Tor. Nach genau einer Stunde bediente Toni Menz den gestarteten Christian Streit im Bereich der Strafraumgrenze. Drei Gegenspieler konnten den Zeitzer Mittelfeld Regisseur nicht vom Ball trennen und so musste der beste Hallenser Akteur, Torwart Wolf, den Ball zum vierten Mal aus den eigenen Maschen holen. 

Den Schlusspunkt setzte nur fünf Minuten später Toni Menz unter die Begegnung. Der VfL konnte im Strafraum nicht klären und so hatte der Torschütze keine Probleme das Spielgerät am bereits liegenden Torwart vorbei zu schieben. Vor dem Treffer hatte Sebastian Holz nach Foul an Michael Fiedler einen Elfmeter verschossen.
 

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