Zeitz geht in Zorbau unter

In einem denkwürdigen Spiel deklassierte am Samstag Blau-Weiß Zorbau den Club von der Elster mit 5:1 Toren und stürzte den Aufstiegsaspiranten somit ins Tal der Tränen.

Die Begegnung begann zunächst mit zwei guten Szenen der Zeitzer. Beide Male setzte sich Siebert auf der rechten Außenbahn durch und konnte jeweils zu Daniel Görg, welcher diesmal zu Beginn offensiv agierte, flanken. Weder mit dem Fuß noch im zweiten Versuch  per Kopf konnte Görg den Ball im Tor unterbringen.
Ab der zehnten Minute übernahmen aber die Hausherren das Zepter auf dem Platz und zeigten mit schnellem Umschalten und daraus resultierenden Konterspiel die Schwäche des FC deutlich auf.  Den ersten Konter nutzte Zorbau direkt zur Führung. Sebastian Schlosser und Ronny Riemschneider waren zu keiner Zeit in den Griff zu bekommen und spielten sich förmlich in einen Rausch. Riemschneider schob nach Pass von Schlosser den Ball in Minute dreizehn ins verwaiste Zeitzer Gehäuse. Kurz darauf konnte sich auch Schlosser in die Torschützenliste eintragen. Bei einem Freistoß konnte Friedel den Ball nicht kontrollieren und Schlosser so aus Nahdistanz einschieben. Zwei kleineren Möglichkeiten des Clubs durch Görg und Felske folgten wieder Hundertprozenter der Gastgeber. Gleich zwei Alleingänge durch Schlosser blieben erfolglos. Wenige Minuten vor der Pause traf auch Riemschneider freistehend nur den Pfosten.
Viele der mitgereisten Clubfans sprachen von der katastrophalsten Leistung seit Jahren!

Wer in Hälfte zwei mit Besserung rechnete wurde arg enttäuscht. Gleich die erste Chance gehörte wieder Zorbau und endete mit einem erneuten Treffer am Gehäuse. In der 56.Minute war es dann wieder Riemschneider der auf 3:0 erhöhte. Christian Werner hatte im Zweikampf nichts entgegen zu setzen und verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung an den Torschützen.  Dem 4:0 durch Riemschneider folgte der schmeichelhafte Ehrentreffer für Zeitz. Toni Menz traf sehenswert per Direktabnahme. Den Schlusspunkt setzte der gerade eingewechselte Andreas Schwarze mit einem Freistoßtor zum Endstand.

Hätte Zorbau die sich bietenden Chancen effektiver genutzt hätte man sich im Zeitzer Lager nicht über ein fast zweistelliges Ergebnis beschweren dürfen. Zeitzer Spieler und Offizielle waren nach der Begegnung kaum zu Stellungnahmen bereit.
Ein kurzes aber vielsagendes „Quo Vadis FC?“ konnte man FC Vize Axel Thamm entlocken. Sichtlich frustriert verlies auch der noch verletzte Nico Berk den Ort des Geschehens.

 

Zeitz: Friedel, Schellenberg, Knechtel, Werner, Meisner (38.Solivani), Kühn (45.Pöhlitz), Felske (56.Rennert), C.Menz, T.Menz, Siebert, Görg

Quelle: MZ/Grimm

Für die Masochisten unter euch, die FOTOS vom Debakel!

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