Nullnummer

Das Spiel des 1. FC Zeitz bei Turbine Halle endete 0:0 und wird für Spielberichtschreiber Alex sicherlich eine Herausforderung.

Beim 8:2-Sieg der Zweiten in Löbitz hat Axel sicher mehr zu berichten.

Einfach wars wirklich nicht…hier das Ergebnis!

Saft und kraftlos präsentierte sich der Spitzenreiter, der Landesklasse Staffel 6, seinen mitgereisten Anhängern bei der Auswärtspartie gegen Turbine Halle.

Das Album zum Spiel

Vor dem Spiel standen eigentlich alle Schalter auf Auswärtssieg. Gegen den Drittletzten der Rangliste hatte man im Zeitzer Lager nichts Anderes als Ziel ausgegeben.
„Wir wollen heute schnell aus der Abwehr spielen um die Gastgeber unter Druck zu setzen und so zum Erfolg kommen.“ so Trainer Volker Dietrich vor dem Anpfiff auf dem „Felsen“, wie das Stadion genannt wird.

Und gerade die Abwehr machte Dietrich an diesem Spieltag die meisten Sorgen. Daniel Ferl und Steven Knechtel mussten angeschlagen von der Bank aus zuschauen. Dadurch rückte Patrick Schellenberg in die Innenverteidigung der Viererkette neben Kapitän Marcus Darmochwal. Die Außenpositionen übernahmen Lars Mächtig und Nejervan Solivani. Offensiv standen bis auf den langzeitverletzten Hans Meier alle Spieler zur Verfügung.

 

Das Spiel begann mit viel Leerlauf auf beiden Seiten. Der Club fand in Durchgang eins zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel. Als einzige, erwähnenswerte Chance stand nach über dreißig gespielten Minuten ein Schuss ans Außennetz, durch Toni Menz, zu Buche. Auf der Gegenseite hatten die wenigen Anhänger der Felsenkicker mehrfach den Torschrei auf den Lippen. Die erste gute Einschussmöglichkeit legte Daniel Rost den Hallensern Angreifern selbst auf. Eine missglückte Kopfballabwehr landete genau vor den Füßen eines Gegners. Dessen Schuss auf das noch verwaiste Tor ging um Haaresbreite am Pfosten vorbei ins Aus.
Einen Zweikampf in der Vorwärtsbewegung konnte Khemgin Solivani gegen Robert Damisch nicht gewinnen. Damisch´s Steilpass auf den über rechts gestarteten Lukas Matteo Jahner leitete die beste Hallenser Chance ein. Von der Grundlinie konnte Jahner ungehindert vor das Zeitzer Tor passen. Am langen Pfosten lauerte, völlig freistehend, Suli Ali. Mit einer Glanzparade konnte Daniel Rost dessen Schuss parieren und seinen kleinen Fehler der Kopfballabwehr wieder ausmerzen.

 

Nach dem Seitenwechsel agierte der Club etwas besser. Volker Dietrich lies nun mit, für Zeitzer Verhältnisse ungewohnten, langen Bällen operieren. „Der Platz ist in einem so schlechten Zustand das es kaum möglich ist mit kurzen Pässen zu agieren.“

Die folgenden zwanzig Minuten konnte man die wacker kämpfenden Hausherren endlich in gewohnter Weise unter Druck setzen. Da diese aber weiterhin bedingungslos in die Zweikämpfe gingen und bei einigen Clubakteuren an diesem Spieltag das letzte Quäntchen Einsatz vermisst wurde, sprang nichts Zählbares dabei heraus. Einzig ein Schuss an die Querlatte lies unter den gerade einmal 41 Zuschauern, darunter mindestens die Hälfte aus Zeitz, so etwas wie ein Raunen aufkommen. Christian Streit hatte in dieser Szene zu genau gezielt.

Mit Chris Menz wollte Volker Dietrich in letzten halben Stunde noch einmal mehr Schwung in die Offensive bringen. Khemgin Solivani ging für ihn aus dem Spiel.
In einer seiner ersten Aktionen konnte er sich auf der linken Angriffsseite bis in den Strafraum durchsetzen. Seine Eingabe wurde vom Hallenser Andre Hermsdorf im Sechzehner mit der Hand abgelenkt. Den fälligen Strafstoß verweigerte Schiri Marcus Hötl (Stralsund).

Gegen Ende der Partie hatten die Gastgeber noch mehrere Konterchancen. Die beste vergab Frank Heyroth, Daniel Rost war bei dem Schuss auf die kurze Ecke zur Stelle!

 

Am Ende hatte das Spiel keinen Sieger verdient. Die wacker kämpfenden Hausherren hatten sich den Punkt im Abstiegskampf gegen mehr als blass auftretende Zeitzer hoch verdient. Mit ein wenig mehr Glück im Abschluss wäre für die Felsenkicker sogar ein Dreier drin gewesen.

 

Quelle MZ/GRIMM

Ein Kommentar für “Nullnummer

  1. Das dritte Spiel in Folge eine schwache Vorstellung .Man sollte aufpassen das Saisonziel Aufstieg nicht aus den Augen zu verlieren .

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