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Der Wald- und Wiesenreporter hat sich in den letzten Tagen auf diversen Sportplätzen rumgedrückt. Feuchte Wohnung ? Krach mit der Angetrauten? Eingeteilt zur Hausarbeit ? Nichts von alledem. Stattdessen kommt eine Vielzahl von Gründen zusammen, welche zu den Besuchen auf den Plätzen der näheren oder auch etwas weiteren Umgebung führten. Trainer ( D Junioren ), ehemaliger Spieler ( Alte Herren ), Familienmitglied oder auch nur alte Freunde besuchen ( Rasberg ). Auf alle Fälle waren es Besuche beim „wahren“ Fußball, abseits der durchorganisierten Events in der Bundesliga.

Donnerstag: Kreisliga D Junioren SV Kretzschau – 1.FC ZEITZ 1:11

Obwohl nicht besonders gut gespielt, reichte es bei überforderten Gastgebern aus Kretzschau zu einem hohen 11:1 Sieg. Annalena Schirmer eröffnete mit Traumtor den Torreigen. Mohamad Yasser, mit zwei Toren, und Lucas Müller legten noch vor der Pause nach. Nach dem Pausengetränkt trafen in einer einseitigen Partie Lucas Müller (2), Mohamad Yasser (2), Philip Rieger, Tim Graf und Nils Thomas.
Außer den Torschützen wirkten noch mit: Luke Pechmann, Laurenz Reiche, Julian Seidemann, Niklas Edel und Paul Schröter

Freitag: Alte Herren TSV Tröglitz – 1.FC 3:6

Klar es gibt den einen oder anderen Klassiker im Fußball. Der deutsche Klassiker schlechthin ist Bayern gegen Dortmund. International gibt es El Clasico ( Real-Barca ), den Superclasico ( Boca Juniors-River Plate ) oder das Old Firm ( Celtic-Rangers ). Der Altherrenklassiker in unseren Breiten ist allerdings Chemie Tröglitz gegen Chemie Zeitz. Und so trafen sich eine ganze Reihe von mehr oder minder ergrauten Akteuren am Freitagabend, um mal wieder gegeneinander zu kicken. Wie immer war die Rivalität hoch, aber beim Bierchen danach auch wieder alles vergessen. Zunächst einmal muss sich der Berichterstatter selber tadeln. Mit dem Fahrrad angereist, die Zeit unterschätzt, kam er mit etwas Verspätung im Tröglitzer Stadion an. Die erste Aktion, welche er sah war eine hochkarätige Chance von Jörg Engert, die dieser allerdings verdattelte. Angekommen bei Edelfan Manni Donth, Coach Hädicke und den Wechselspielern Seidel, Borrmann, Suckow und Müller vernahm er erst mal die Kunde, dass es schon 2:0 für die Gastgeber steht. Alter Schwede, statt alles gut, alles nicht so gut. Doch das gute an frühen Rückständen ist, dass man noch genug Zeit hat diese wieder umzubiegen. Und diese elf Akteure waren jetzt in der Pflicht: Pachulski, Schlegel, Schröter, Jahns, Hartung, Baierl, Paschwitz, Meyer, Langenberg, Schilling und eben schon erwähnter Engert.
Und schon in der 12.Spielminute fiel der Anschlusstreffer. Frank Schilling hatte seine Füße diesmal richtig justiert und netzte ein. Und wenn es einmal läuft, läufts halt. Mit zwei weiteren Buden drehte Schilling die Partie. Ein lupenreiner Hattrick, der große Freude bei den alten Herren auslöste, denn der nächste Kasten geht auf Schille. Im Konter dann der Ausgleich für die Hausherren, was auch der Stand zur Pause war. Nach dem Wechsel war der Gast aus Zeitz überlegen. Schröter und Engert kurbelten das Spiel an, es wurden jede Menge Chancen herausgespielt. Und wer sich viele Möglichkeiten erarbeitet wird irgendwann auch belohnt. Schröter brachte die Elsterstädter in Führung und legte kurz darauf nach. Dem gut fussjustierten Schilling war es vorbehalten den Endstand herzustellen . Er traf zum 6:3. Coach Hädicke sprach von einem verdienten Sieg zu dem alle Spieler ihren Beitrag leisteten.

Samstag früh: Kreisliga D Junioren SV Hohenmölsen – 1.FC ZEITZ II 5:3

Alles in allem ein verdienter Sieg der Gastgeber. Spieler des Tages aus Zeitzer Sicht war Nemanja Ivanovski, der alle drei Treffer der Zeitzer erzielte. Die junge Mannschaft mit einer Reihe von E- Junioren am Start, verkaufte sich teuer, ging in sogar in Führung und kassierte zum Teil unglückliche Gegentreffer. Für das Team von Stefanie Schmucker und Jörg Engert gilt es den Kopf oben zu behalten und weiter so beherzt Fußball zu spielen.
Es spielten: Luca Kilch, Ben Luca Reiter, Ian Martin, Fabrice Rothe, Ahmad Khorasani, Lukas Reiter, Nemanja Ivanovski, Rocco Kämpfe, Linus Schröder und Anthony Träber

Samstag Nachmittag: Oberliga Süd VFC Plauen – Union Sandersdorf 2:0

Ich weiß, wieder die falsche Entscheidung. Und ich entschuldige mich vielmals. Statt eines 4:0 Heimsiegs unserer Ersten eine 0:2 Niederlage des Ex Zeitzer Hermann mit seiner Truppe aus Sandersdorf gesehen. Plauen war besser und hat verdient gewonnen. Was allerdings neben dem Wetter super war, ist das Stadion und die kulinarischen Köstlichkeiten. Mit einer Bratwurst, einer Hirtenrolle vom Grill und zwei Mollen war der Nachmittag auch ganz gut.

Sonntag Nachmittag: Kreisliga Herren Kickers Rasberg-Blau-Weiß Grana II 3:2

Ein Besuch bei unseren Kumpels aus Rasberg. Ohne Murren und immer hilfsbereit, haben sie uns während der Bauarbeiten im Thälmannstadion Asyl gewährt. Dafür ein riesiges Dankeschön und ich halte es so, mich dann dort wenigstens zu dem einen oder anderen Spiel der Rasberger Ersten sehen zu lassen. Diesmal Ortsderby gegen die Blau Weißen aus Grana. Bei herrlichem Wetter ist ein Ausflug in den kühlen Grund zu Rasberg am Sonntag doch gar nicht so schlecht, was will man denn zu Hause auf der Couch. Bierchen gibts auch, also alles perfekt.
Zum Spiel:
Ich will es mal so formulieren: Die zahlreichen Zuschauer sahen ein rassiges, kampfbetontes Spiel mit einem verdienten Rasberger Sieger. Die Gäste zeigten sich äußerst spendabel und sorgten mit zwei Eigentoren fast im Alleingang für den Sieg der Einheimischen. Fernsehstar Klaus Herrmann war auch zugegen und schoss wieder Fotos des Spiels, zu sehen auf der Homepage der Rasberger oder bei Fupa

In diesem Sinne, macht es gut, Euer „Suckel“

Anmerkung: Vielleicht hat es der Autor vergessen, aber wie es sich für rasenden Reporter gehört, hat er auch die Zeit zwischen den Spielen intensiv genutzt und hat an der Auswertung des Altherrenspiels unter Einsatz seiner Gesundheit in der verräucherten Zeitzer Szenekneipe teilgenommen. Sicherlich auch, um an exclusive Informationen am Vorabend des Spiels der Männer zu kommen.

2 Kommentare für “Support your local team

  1. „mei Suckel“… wenn wir dich nicht hätten…. dann wohl nen Anderen.. 🙂
    Bist immer wieder gern in der Zeitzer Szenekneipe gesehen Und! Danke für’s Bier.

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