Bei der Zweiten ist der Wurm drin

ZEITZ/MZ – "Bei uns ist der Wurm drin. Wir erarbeiten uns viele Möglichkeiten, aber auch das reicht nicht, um gegen einen motivierten abstiegsgefährdeten Gegner wie Spora II zu gewinnen." Das sagte mit Kopfschütteln der Zeitzer Trainer der FC-Reserve Torsten Pöhlitz. Das Spiel der Fußball-Kreisliga zwischen dem 1. FC Zeitz II und SV Spora II endete im Puschendorfstadion 1:1. Damit scheinen die letzten Träume der Zeitzer auf den Staffelsieg ausgeträumt zu sein. Das Team hat bei noch acht auszutragenden Punktspielen einen Rückstand zum Tabellenführer Grana von zwölf Zählern. Die Clubzweite war spielbestimmend, das war zu erwarten. Doch die Sporaer, mit Kay Daumann als Libero, stemmten sich dagegen und gefielen mit kämpferischem Einsatz. Doch mit dem 1:0 durch Rudolf Schimpf schien alles seinen erwarteten Gang zu gehen. Als es nach dem Wechsel einen umstrittenen Elfmeter für die Clubzweite gab, lag die Entscheidung in der Luft. Dock Schimpf trat den Strafstoß nicht gut genug, so dass der überzeugende SV-Torwart Matthias Schmidt diese Großchance zunichte machte.

Zeitz konnte trotz noch einiger Gelegenheiten den Sack nicht zubinden. Und das rächt sich oft im Fußball. Spora II befreite sich und spielte den einen und anderen Konter. Nach einem Pass von André Kahnt, genau in die Schnittstelle der Abwehr der Gastgeber, erreichte das Leder Kevin Hüfner, der zum Ausgleich traf. Die Sporaer brachten das Ergebnis über die Spielzeit.

Neues Stadion-neuer Name

Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten wird das Zeitzer Ernst-Thälmann-Stadion umbenannt. Möglich wird dies durch einen Investor, der auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung in Zeitz fündig geworden ist.

In Anlehnung an den Namen des Investors und die geografische Lage des Stadions bekommt es den Namen:

TEBARTZ-VAN-ELSTER-ARENA

stadion_bischof

Bei einem seiner Besuche äußerte sich 54-jährige, daß er bei der Mitgliederversammlung am kommenden Freitag seine Pläne vorstellen wolle. Bis dahin wolle er alle Bauunterlagen einsehen, um Spekulationen über eine Kostenexplosion vorzubeugen. Bei einem Pressetermin gestern Nachmittag gab er an, sich aus sportlichen Dingen im Verein heraushalten zu wollen, könne sich aber die Installation des "Heiligen Trainerstuhls" und für sich selbst den Namen "Fußballgott" vorstellen. Durch Beziehungen zu seinem vorigen Arbeitgeber will er versuchen, zum Eröffnungsspiel der "Tebartz-van-Elster-Arena" den AS Rom zu verpflichten. Der Investor wird zunächst seinen Wohnsitz auf Kloster Posa mit Blick auf die Baustelle verlegen.

Bambinis wurden Vierter

Platz Mannschaft g u v Tore Diff. Punkte
1. Blau-Weiß Zorbau I 5 0 0 13:0 13 15
2. Rot Weiß Weißenfels I 4 0 1 9:2 7 12
3. SV Großgrimma 2 1 2 6:3 3 7
4. 1. FC Zeitz 1 1 3 1:11 -10 4
5. FC ZWK Nebra 1 0 4 1:8 -7 3
6. 1. FC Weißenfels 0 2 3 0:6 -6 2

ErgebnisseBlau-Weiß Zorbau I – Rot Weiß Weißenfels I 2:0, – SV Großgrimma 2:0, – 1. FC Zeitz 3:0, – FC ZWK Nebra 3:0, – 1. FC Weißenfels 3:0; Rot Weiß Weißenfels I – SV Großgrimma 1:0, – 1. FC Zeitz 3:0, – FC ZWK Nebra 3:0, – 1. FC Weißenfels 2:0; SV Großgrimma – 1. FC Zeitz 5:0, – FC ZWK Nebra 1:0, – 1. FC Weißenfels 0:0; 1. FC Zeitz – FC ZWK Nebra 1:0, – 1. FC Weißenfels 0:0; FC ZWK Nebra – 1. FC Weißenfels 1:0;

Bester Torschütze wurde mit 7 erzielten Treffern Jonathan Schmidt von Blau Weiß Zorbau vor Robin Buttlar (RW Weißenfels) mit 4 und Samira Scheffler (SV Großgrimma) mit 3 Treffern. 

 

 

 

Der nächste Schritt ist getan…

Das Album zum Spiel

Gegen stark fightende Sporaer, die sich nicht noch einmal überrollen lassen wollten, musste unser Club Gelduld beweisen. Nach 35 Minuten erzielte Vladi Penev mit einem Freistoß die 1:0 Halbzeitführung. Während unsere Elf in Halbzeit eins noch spielbestimmend war, drängten nach der Pause die Gäste in Richtung Daniel Rost. Zwingende Chancen sprangen dabei nicht heraus und so erlöste, 7 Minuten vor dem Ende, Khemgin Solivani die knapp 280 Zuschauer mit dem Treffer zum 2:0 Endstand.